Bauhaus-Archiv Darmstadt

Bilanz und weltweite Wirkung 1960 bis 1970

Herausgegeben von Claus K. Netuschil, mit Texten von Werner Durth, Bernd Freese, Claus K. Netuschil und einer Chonologie von Claire Mayer
2019
131 Seiten, gebunden, 30 Euro
978-3-9808630-9-4

Die Gründung des Staatlichen Bauhauses 1919 in Weimar war die folgenreichste Gründung einer Kunsthochschule und zugleich ein historischer Zusammenschluss der wichtigsten und progressivsten Künstler am Beginn der Weimarer Republik. Auf Basis der Lehre propagierte das Bauhaus bis zu seiner Auflösung 1933, im frühen 20. Jahrhundert die Moderne in Architektur, Design und dem gesamten Lebensumfeld des Menschen, die auch noch 100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses, als Grundlage der Moderne gilt.

Der Kunsthistoriker Hans-Maria Wingler richtete, in Einvernehmen mit dem Gründer und ersten Direktor des Bauhauses Walter Gropius, 1960 in Darmstadt das Bauhaus-Archiv ein. Walter Gropius plante für die Darmstädter Rosenhöhe ein repräsentatives Gebäude, das die Geschichte des Bauhauses umfassend dokumentieren und seine Ideen weitertragen sollte. Seit dem Umzug des Archivs 1970 geschieht die Rezeption, Sammlung und kunsthistorische Aufarbeitung von Berlin aus.

Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung erinnert mit bislang unveröffentichten Fotografien und seltenen Dokumenten an das zehnjährige Wirken des Darmstädter Bauhaus-Archivs. Parallel werden herausragende Druckgrafiken der Bauhaus-Meister Paul Klee, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger u.a. gezeigt. Das Gründungsmanifest, alle Bauhaus-Bücher und eine Chronologie geben Auskunft über das Bauhaus als Schule und Idee.

Ausstellung

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