Helmut Lander in Zentralafrika. Zeichnungen aus dem Nachlass und afrikanische Masken, Figuren und Artefakte

17.10.2022 - 28.11.2022
Helmut Lander, o. T. (Nigerianische Frau), Tusche, 1959.
Helmut Lander, o. T. (Nigerianische Frau), Tusche, 1959.

Helmut Lander (geb. 1924 in Weimar, gest. 2013 in Darmstadt) unternahm zeit seines Lebens ausgedehnte Reisen nach Afrika. Als begeisterterer Sammler afrikanischer Kunst und interessierter Beobachter afrikanischen Lebens fühlte sich der Darmstädter Künstler dem schwarzen Kontinent sehr verbunden. Bei seinen Zeichnungen ist dem Künstler die große Kontur zentrales Anliegen, zugleich Ausdruck und Erscheinungsbild des afrikanischen Menschen. Lander fühlte einen starken inneren Bezug zur afrikanischen Welt, zu den Menschen, deren Lebensgefühl zu Lehmarchitektur und den Gewohnheiten des Alltäglichen.

Gerade im Spannungsfeld und der Diskussion um Kolonialismus und Restitution ist die Thematisierung und die Ausstellung von afrikanischer Kunst heute wichtiger denn je, zeigt sie im positiven Sinn die Faszination der Formenwelt Afrikas im Kontext der europäischen und der Weltkunst. Unbestritten ist der starke Einfluss, den afrikanische Kunst auf die französischen Künstler wie Picasso und Derain ausübte – und auf den Darmstädter Künstler Helmut Lander. Die Ausstellung stellt Zeichnungen aus dem Nachlass von Helmut Lander neben zentralafrikanische Masken, Figuren und Artefakte, die unter anderem aus der privaten Sammlung des Künstlers stammen.

Die kleine Ausstellung wird im Rahmen einer Themenwoche am 17. Oktober, um 19 Uhr, eröffnet und ist bis 28. November 2022 zu sehen.

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